Aluminium

hat Enrico Castellani ebenso bearbeitet wie Leinwände. Er wurde 1930 in Castelmassa/Rovigo geboren.

Der folgende Text wurde am 16.04.2017 von der Seite des Auktionshauses Ketterer abgerufen (kettererkunst.de).

Zwischen 1952 und 1956 studiert Enrico Castellani Malerei und Skulptur an der Académie Royale des Beaux Arts in Brüssel. 1956 erhält er sein Diplom im Fachbereich Architektur an der École Nationale Supérieure des Arts Visuelles de la Chambre. Noch im selben Jahr zieht der Künstler nach Mailand und gründet dort 1959 zusammen mit Agostino Bonalumi und Piero Manzoni die Zeitschrift und gleichnamige Galerie „Azimuth“. Die nun entstehenden Arbeiten stehen unter dem Einfluss des Informel, vor allem des „Spazialismo“ und des „Nucleare“. Castellani sucht den Kontakt zur Gruppe ZERO und vollzieht so die künstlerische Abgrenzung zu Fontana und Manzoni. Seit 1960 gehört er zum engeren Kreis der Gruppe und nimmt bis 1965 an ihren wichtigsten Ausstellungen teil. Von 1958 bis heute ist das Werk Castellanis in zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen. Castellani erarbeitet sich einen eigenen Umgang mit der Leinwand und stellt seit den 1960er Jahren die traditionellen Begriffe von Bild und Komposition in Frage. Er polstert seine Leinwände, montiert Fäden und Nägel, so dass sich rhythmisch-serielle Effekte und eine differenzierte Lichtgestaltung der Oberfläche ergeben. Das zentrale Thema Castellanis, Licht und Raum, setzt er durch Punktierung, Prägung, Pressung und Verletzung der monochromen, weißen Fläche, mit einfachen Mitteln und zugleich reich differenziert ins Bild. Seit den 1980er Jahren verwendet er auch Kunstlicht zur Modulierung seiner Leinwände.

 

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Dieser Beitrag wurde von mondogaga geschrieben und am 30. Juni 2017 um 17:00 veröffentlicht. Er ist unter Grundlagen, Kunst abgelegt und mit , , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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