Grün

ist er der Punkt, der grüne Punkt. Gerne hätte ich ihn im Original gezeigt, aber:

„Der Grüne Punkt ist das Markenzeichen der Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH und weltweit markenrechtlich geschützt. Diese Marke darf grundsätzlich nur von den Kunden der DSD GmbH auf der Basis eines wirksamen Markennutzungsvertrages in der Bundesrepublik Deutschland oder von beauftragten Entsorgungsunternehmen genutzt werden. Gleiches gilt für die Wiedergabe durch Dritte in einem Wörterbuch, einem Lexikon oder einer elektronischen Datenbank, die ein Nachschlagewerk enthält.“

Also lassen wir es lieber. Weiters, hier in München ist er zumindest für mich schlicht weg eh nicht präsent, und ich bin sehr wohl ein Mülltrenner. Trotzdem hat er oder besser das System 2015 25jähriges Jubiläum gefeiert hat.

Schön dass es andere Konzepte der Vermeidung gibt, auch wenn man sich die Möglichkeiten der Verwertung von Kunststoffen mal im Detail anschaut (Wikipedia abgerufen am 26.7.2016):

  • Bei der werkstofflichen Verwertung entstehen aus den Sekundärrohstoffen erneut Verpackungen oder Produkte wie Autoteile, Profile, Rohre, Paletten und Logistiksysteme, Blumen- und Getränkekästen, neue Folien, Fensterrahmen und Gießkannen.
  • Die rohstoffliche Verwertung führt den Kunststoff in seine gasförmigen Ausgangsbestandteile zurück, die zur Erzeugung von Methanol oder als Synthesegas, beispielsweise als Ersatz von Schweröl im Hochofen, zum Einsatz kommen. Dieses Verfahren wird vor allem für die Verwertung von Mischkunststoffen genutzt. Sie bestehen aus verschiedenen Kunststoffsorten, die sich nur unter großem Aufwand trennen lassen würden.
  • Bei der energetischen Verwertung, vulgo Verbrennung, werden Mischkunststoffe und Sortierreste so aufbereitet, dass sie fossile Energieträger, wie Öl und Gas, in z. B. Kalk- oder Kohlekraftwerken ersetzen. Der Unterschied zur klassischen Verbrennung in Müllverbrennungsanlagen ist der primäre Zweck: Energetische Verwertung dient der Energiegewinnung (z. B. Stromerzeugung), Müllverbrennung dient vor allem der Beseitigung des Mülls beziehungsweise der Volumen- und Massereduktion. Durch die Kenntnis der ungefähren Zusammensetzung des Kunststoffabfalls lässt sich die Verbrennung optimieren und ein besserer Wirkungsgrad erreichen.

 

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Dieser Beitrag wurde von mondogaga geschrieben und am 18. November 2016 um 17:00 veröffentlicht. Er ist unter Diverses, Sozialwissenschaften, Technische Wissenschaften & Technik abgelegt und mit , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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